Anregungen für unsere Anwender:
1) Immer bei der Viskosität nachschauen ob Sie sich auf 40°C oder 100°C bezieht.
2) Bei einem Hydrauliköl auch auf die geforderte Reinheit achten. Partikelgrösse ist auch wegen der Filter wichtig.
3) Bei einem Getriebe welches Wasser zieht (z.B. über die Dichtung oder auch durch Kondenz) haben die LE Produkte den Vorteil nicht zu emulgieren. Das bedeutet aber das Wasser muss über einen Hahn kontrolliert abgelassen werden können.
4) Paraffine Basisöle greifen Dichtungsmaterialien nicht an, es ist daher wichtig beim Wechsel zu unseren Produkten zu kontrollieren, ob die Dichtungen noch einwandfrei sind. Gerade bei Hydrauliksystemen ist es vorteilhaft das Dichtungspaket zu wechseln.
5) Beziehen Sie immer den Betreiber mit ein, im Wartungshandbuch, bei Untersuchungen, bei Erkentnissen. Wir übernehmen gemeinsam sehr viel Verantwortung, ein guter Informationsfluss ist deshalb sehr wichtig.
6) Beim Ölwechsel immer darauf achten, dass der Sumpf sauber ist und Ablagerungen herausgespült werden. Den Sumpf mit dem entnommenen Altöl nachspülen. Keine Reinigungsmittel verwenden. Öl nie kalt ablassen.
7) Bei Dieselmotoren auch den Zustand des Luftfilters mit einbeziehen. Dies gilt auch bei Kompressoren oder ähnlichen Anwendungen.
8) Bei Motoren ist immer auch darauf zu achten, dass die Leerlaufdrehzahl stimmt. Sonst kann es sein dass zuviel Energie verloren geht.
9) Messen Sie bei einem Kompressor vor dem Ölwechsel die Eingangsenergie, messen Sie nach dem Wechsel nochmal. Die erneute Messung beweist einen geringeren Energieverbrauch, durch den Wechsel auf LE-Öl.
10) Bei einer Fettschmierung ist es wichtig, dass alte isolierende Fettbärte außen am Lager weg sind. Beweisen Sie unserem Kunden, dass mit der guten Haftung unserer Fette sich der Lagerkörper das Fett zurückholt und es keinen Überschuss durch die Dichtungen benötigt. Dies schützt auch die Dichtungen.